Accroche: 
Der 3. Kongress des «Schweizer Forum Elektromobilität» im Verkehrshaus Luzern stand ganz im Zeichen der nachfrageseitigen Herausforderungen und der künftigen Kundenbedürfnisse. Neben den neuesten Fahrzeugen, Dienstleistungen und Forschungserkenntnissen wurden auch die Arbeitsergebnisse aus dem Kompetenzzentrum «Schweizer Forum Elektromobilität» erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, so etwa die «Schweizer Road Map Elektromobilität».

Bereits zum dritten Mal fand im Verkehrshaus Luzern der vom «Schweizer Forum Elektromobilität» organisierte Kongress für Elektromobilität statt, der unter der Schirmherrschaft des ASTRA und des TCS zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Elektromobilität geworden ist. Der Kongress beleuchtet neben einer nationalen Standortbestimmung auch die internationale Entwicklung im Bereich der Elektromobilität, insbesondere was auf den Strassenverkehr und die Infrastruktur zukommt. Der erste Tag diente der inhaltlichen Reflexion der Elektromobilität auf die Stadt- und Verkehrslogistik und damit auch auf die Stromversorgung und Ladeinfrastruktur‬. Am zweiten Tag wurden der Schwerpunkt auf Erfahrungsberichte aus der Praxis gelegt: In parallelen Workshops wurden Beispiele zu Marketing und Verkaufsstrategien rund um das Elektroauto, aber auch Markt- und Geschäftsmodelle‬ seitens der Energie- und Autoherstellerbranche vorgestellt und diskutiert.

Schweizer Road Map Elektromobilität
«Neben dem Erfahrungsaustausch diente der Kongress dazu - im Sinne eines Blicks nach vorne – auch den zukünftigen Handlungsbedarf im Bereich der Elektromobilität zu diskutieren und anzugehen. In der «Schweizer Road Map Elektromobilität», die von Vertretern namhafter Organisationen des Elektromobilitätsmarkts erarbeitet wurde, werden die notwendigen Sofortmassnahmen öffentlicher und privater Akteure für eine beschleunigte Markteinführung beschrieben, so etwa der Aufbau einer landesweiten Ladeinfrastruktur und einheitliche Kenntlichmachung der e-Infrastrukturen. Diese Massnahmen gilt es nun anzupacken!» so Dr. Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie. Die Road Map beschreibt den Weg der Schweiz hin zur Elektromobilität: Eindeutiges politisches Bekenntnis zur Elektromobilität, Aufbau einer landesweiten Ladeinfrastruktur und einheitliche Kenntlichmachung der e-Infrastrukturen. Daneben sind noch weitere Massnahmen notwendig, die die Road Map auflistet. Im Mittelpunkt stehen die notwendigen Sofortmassnahmen öffentlicher und privater Akteure für eine beschleunigte Markteinführung.

Swiss Electric Mobility Award
Zusammen mit Brusa Elektronik AG hat das Schweizer Forum Elektromobilität den internationalen Förderpreis «Swiss Electric Mobility Award» angekündigt, der künftig an herausragende Projekte der Elektromobilität verliehen werden soll. Gewidmet ist der Förderpreis dem Ende 2011 verstorbenen Arno Mathoy, der in über 20 Jahren als Technikchef bei der BRUSA massgeblich zum Erfolg der modernen Elektromobilität beigetragen hat.

App hilft das passende E-Auto zu finden
Das Schweizer Forum Elektromobilität setzt auf das mobile Internet und hat eine App entwickelt. Die App zeichnet die eigene Fahrweise und die tägliche Strecke auf und schlägt dann ein geeignetes Elektroauto vor. Die eMotionApp, die auf jedem iPhone und iPad ab iOS 4.2 läuft, kann ab sofort kostenlos im App Store herunter geladen werden.

Über 300 Teilnehmer wohnten im Verkehrshaus Luzern dem 3. Kongress Schweizer Forum Elektromobilität bei. Für die vierte Ausgabe ist geplant, die Monitoring-Resultate einiger Projekte, Initiativen und Massnahmen vorzustellen. Als Austragungsort steht das Verkehrshaus fest, der Termin wird voraussichtlich wieder in ersten Februarhälfte stattfinden.


 

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